Die Feng Shui Kompass-Schule
Die Kompass-Schule des Feng Shui entstand etwas später als die Formenschule und entwickelte sich Anfangs parallel, bis beide miteinander verschmolzen.

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Etwa 100 Jahre nach Yang Yün-Sung entwickelte ein im Norden lebender "Wang Chih" ein gänzlich neues Konzept des Feng Shui. Zum Einen konnte er in der kargen flachen Nordlandschaft Chinas nichts mit den bereits vorhandene Feng Shui Konzepten anfangen, zum Anderen waren ihm die bestehenden Lehren nicht wissenschaftlich genug. Wang Chih lebte in der Provinz Fukien, darum hieß seine Methode auch die "Fukien-Schule". Eine andere Bezeichnung für seine Methode war "fang wei", was in etwa "Die Schule der Positionen und Richtungen" heißt. Die Kompass Schule geht dabei den analytischen Weg. Es wird sehr viel auf günstige und ungünstige Richtungen gelegt und dies auch mit Formeln beschrieben und berechnet.
Bei uns in Europa erfreut sich die Kompass-Schule steigender Beliebtheit, da wir Europäer mit Formeln und analytischem Denken mehr anfangen können. Jedoch hatten und haben die Lehren der Kompass-Schule durchaus einen praktischen Hintergrund. Warum eine Haustür nicht nach Norden ausgerichtet sein soll, strengt uns heute vielleicht zum Nachdenken an, zu damaliger Zeit in China stand jedoch nur der Schutz vor den Mongolen dahinter. Vereinfacht dargestellt hat jede Himmelsrichtung in der Kompass-Schule eine Bedeutung, bei der die kosmischen Einflüsse Sonne (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang), Mond, usw eine große Rolle spielen.
